7. Tag (Dienstag, 10.05.05): Kom Ombo

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Morgens gegen vier Uhr legt das Schiff schon wieder ab zurück nach Luxor. Als wir gegen halb sieben aufgestanden sind, lagen wir bereits bei Kom Ombo an. Direkt nach dem Frühstück ging es auch gleich los zum Tempel von Kom Ombo. Der Tempel wurde in ptolemäischer Zeit erbaut (2. Jahrhundert v. Chr.) und ist den Götter Sobek (Krokodilgott) und Horus geweiht. Das Einzigartige an diesem Tempel war seine Bauweise: Da dieser Tempel zwei Götter geweiht ist, gibt es zwei Eingänge, zwei Altäre etc. also ein Doppeltempel mit zwei symmetrischen Hälften. Ferner gab es in einer kleinen Nebenkapelle einige Krokodil-Mumien zu bewundern.

Zurück an Bord gab es gleich wieder etwas zu Essen. Selbst nach so vielen Tagen war es immer wieder ein Festessen – jam jam. Das Schiff legte auch gleich wieder ab zur Weiterfahrt nach Luxor. Und heute haben wir endlich – Danke Herr Schmidt – den idealen und ungestörten Platz entdeckt: Die Bugspitze. Nicht oben auf dem Sonnendeck, sondern eine kleine Terrasse, die man nur durch die Bar erreichen kann. Dort konnten wir uns den Fahrtwind so richtig schön um die Ohren wehen lassen. Der einzige Wehrmutstropfen war das Schiffshorn, das jedes Mal wenn ein anderes Schiff sich uns näherte röhrte. Unerträglich laut, aber trotzdem irgendwie sehr schön.

Am Nachmittag gab es dann noch eine kleine Schiffsführung – zur Brücke (direkt unter unserem neuen Platz) und in den Maschinenraum. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir mit lesen auf „unserem neuen Platz“. In Esna mussten wir wieder eine ganze Weile an der Schleuse warten.

Abends wurde heute der Video-Film vom Urlaub gezeigt. Wir haben uns die Vorführung erspart, da wir den Film eh schon bestellt hatten. Außerdem saß ja die Gräfin da, um sich zu bewundern.

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