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Das Einchecken und der Flug verliefen ohne größere Vorkommnisse (keine Turbulenzen, nur ca. 20 Minuten verspätet). Das Flugzeug war fast vollständig ausgebucht und vor allem ziemlich eng. An Schlafen war überhaupt gar nicht zu denken. Immer wenn ich halbwegs weggedämmert bin, kamen die netten Damen vorbei. Um 10:40 Uhr (Ortszeit) war der Flug endlich vorbei.
Am Flughafen von Hurghada wurden wir von diversen Mitarbeitern der Reiseveranstalter begrüßt und auf die richtigen Wege gebracht und schließlich in einen Bus verfrachtet. Dieser Bus klapperte alle Red Sea Hotels ab. Ganz artig stiegen wir am Grandhotel aus, um dann fest zu stellen, dass wir kurzerhand umgebucht wurden – ins Grand Resort (5 Sterne). Also mussten wir zurück über die Hauptstraße ins andere Hotel (zum Glück lang es nicht weiter entfernt!). Wir waren auch ehrlich gesagt gar nicht sooo unglücklich, da das Grandhotel von außen den netten, morbiden Charme der 80er zeigte, ganz im Gegenteil zum Grand Resort.
Dort dauerte es eine ganz Weile bis wir endlich unser Zimmer zu gewiesen bekamen (wir waren nämlich nicht die Einzigen, die umgebucht wurden! Das ist scheinbar in Ägypten so üblich). Unser Zimmer (3216) war zwar noch nicht ganz fertig gereinigt, aber ein Traum: Ein schönes Bett mit Baldachin, ein schönes Sofa mit Sesseln, ein schönes Badezimmer mit Badewanne und vor allem viel Patz. Der Balkon ging zwar direkt zum Innenhof hinaus (Richtung Pool, also dorthin wo „das Leben tobt“; nix Meerblick), aber wir hatten das Glück, dass ein riesiger Ficus Benjamini direkt davor stand. Was natürlich nicht heißt, dass keine Sonne auf den Balkon kam, ganz im Gegenteil. Einfach perfekt. Insgesamt ein wahres Schmuckstück: Groß, geräumig und sehr gepflegt.
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Leider konnten wir uns nicht häuslich einrichten, da wir nicht wussten, wann genau wir weiter nach Luxor fahren (also blieben die Klamotten im Koffer. Nachdem wir uns ein wenig frisch gemacht, ein bisschen geschlafen und auch schon ein wenig Sonnen auf dem Balkon getankt hatten (und vor allem unsere Fußnägel auf Vordermann gebracht hatten), machten wir uns auf den Weg die Umgebung zu erkunden. Die gesamte Anlage war wunderschön eingerichtet. Hier wurde vor allem auf Details geachtet (wunderschöne Lampen etc.).
Nach einem Rundgang im Hotel führte unser Weg gleich nach draußen auf die Grand Mall (der Einkaufsstrasse). Dort wurden wir das erste Mal mit den ägyptischen Händlern konfrontiert. Generell war unser Eindruck, dass die Händler uns wesentlich mehr bedrängt haben, als in der Türkei (ja, ja, das geht!). Trotzdem hat uns die unglaubliche Freundlichkeit der Einheimischen überwältigt. So kam es auch, dass wir nicht mit leeren Händen wieder gingen: Erst hast Du ich von einem netten (und frechen) Händler zu einer Sonnenbrille überreden lassen (nicht ohne ihm zu versprechen, dass wir nach der Kreuzfahrt noch einmal wiederkommen und Gewürze kaufen) und dann haben wir beiden gemeinsam in einer Parfümerie zugeschlagen (Parfum und Badeöl). Hurghada an sich liegt direkt in der Wüste am Roten Meer. Sobald man einen Schritt zu weit weg macht, befindet man sich direkt in der Wüste.
Nach unserem Beutezug machten wir es uns in der Lobby bequem (mit einem Bierchen, Weinchen und vor allem leckeren kleinen Blätterteigteilchen), um auf unseren Reiseleiter zu warten. Der kam dann auch gegen 18:00 Uhr. Leider waren wir nicht die einzigen, die auf ihn gewartet haben, und so machtest Du die Bekanntschaft mit einer „äußerst reizenden“ Damen.
(Anmerkung: Dieser reizenden Dame sind wir leider zwangsläufig häufiger im Laufe unsrer Reise begegnet, deshalb sei sie im Folgenden nur noch als die Gräfin bezeichnet. Diesen Spitznamen hat sie nicht nur von uns bekommen)
Von unserem Reiseleiter haben wir erfahren, dass wir am nächsten Tag früh (vor sechs) geweckt und nach einem kleinen Frühstück gleich nach Luxor gefahren werden (gut, dass wir die Koffer nicht ausgepackt hatten!).
Nun war es glücklicherweise schon Zeit zum Essen.
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Unsere Wahl fiel auf das Restaurant Mahara. Dort hätte man eigentlich schön auf der Terrasse sitzen können. Wie gesagt: hätte. Es waren leider alle Plätze besetzt. Also setzten wir uns rein und genossen das herrliche Buffet. Wow. Wahnsinn. Einfach lecker. Vor allem der Nachtisch. Mit einem Vollen Bauch gingen wir noch etwas auf dem Gelände spazieren, um die Atmosphäre des Abends aufzunehmen. Die Abendstimmung in diesem Hotel war atemberaubend. Alle Häuser, Pflanzen und der Pool wurde so schön beleuchtet, dass gar nicht wusste wohin man zuerst sehen sollte. Wunderschön. Nach diesem anstrengenden Reisetag und mit dem Ausblick morgen früh aufzustehen, sind wir recht zeitig ins Bett gegangen.
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